Infostand zum Thema Altkleider veranstaltet

  • Veröffentlicht am: 4. März 2011 - 12:08
Brigitte Nieße und Patrick Drenske am Infostand

Am Samstag, den 12. Februar hat die Stadtteilgruppe Nord auf dem Klagesmarkt für eine ökologische und soziale Verwertung von Altkleidern geworben.

Es wurden Altkleider und Schuhe gesammelt, um diese einer Verwertung im Sinne umwelt- und menschenfreundlicher Kriterien weiterzugeben. Die Resonanz war hervorragend. "Säckeweise Hosen, Schule, Pullover und sogar Bettlaken wurden uns gebracht", freute sich Aktivist Stefan Endemann. "Das zeigt, dass die Menschen ein echtes Interesse an dem Thema haben und es nötig ist, die Bevölkerung weiter zu informieren und auch Alternativen zur Verfügung zu stellen."

Brigitte Nieße, die für die Grünen im Umweltauss der Region Hannover sitzt, erläuterte die Problematik: "Altkleider, die in die regulären Container geworfen werden, helfen niemandem. Sie werden nämlich nach rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten sortiert. Ein Teil kommt sofort in den Müll und die Hosen und Schuhe, die noch getragen werden können, werden meist in der Dritten Welt verkauft, was dort die märkte zerstört und somit schlecht für die Menschen ist, obwohl diejenigen, die die Kleidung spenden, denken, sie täten etwas Gutes. Dass der Transport schlecht ist für die Umwelt, ist eine zusätzliche Auswirkung, die wir kritisieren."

"Die Information der Öffentlichkeit ist ein wichtiger Bestandteil Grüner Politik. Wir sind hier, um die Menschen auf Missstände aufmerksam zu machen", fügte Bezirksratsherr Patrick Drenske hizu. "Auch andere Weiterverwertungsmöglichkeiten sollten in Betracht gezogen werden. Manche Firmen fertigen zum Beispiel aus alten Stoffwaren Dämmmaterial oder Putzlappen."

Grüner Tipp an alle, die Altkleider verwerten möchten:

Organisationen wie Oxfam oder das Sozialkaufhaus "Fairkauf" sorgen für eine ökologische und soziale Entsorgung der Altkleider:

http://www.fairkauf-hannover.de/

http://www.oxfam.de/shops/hannover